20 Januar 2013

Infographics

Ich mag die Seite Daily Infographic. In übersichtlich plakativer Weise werden hier Themen kurz zusammengefasst.
Zwar sind aufgrund der Herkunft der Seite oftmals Dinge dabei, die eher nur für US Bürger von Belang sind, aber es schadet ja nichts über den Tellerrand hinauszuschauen. Bei genauerer Betrachtung sind viele Dinge überall auf der Welt sowieso sehr ähnlich gelagert!

Der Grafik vom 18. Januar passt prima zu einem meiner vorigen Blogeinträge, deshalb habe ich gedacht, ich erwähne sie heute auch einmal hier. Es geht dort um gute Vorsätze und ich bin über zwei Hinweise besonders glücklich:
  1. Der 10. Januar ist der übliche Tag, an dem die meisten ihre guten Vorsätze wieder aufgeben... den hab ich hinter mir und ich bin noch gut dabei!
  2. Frauen sind mit 10% höheren Chancen beim Umsetzten ihrer Vorsätze erfolgreich, wenn sie sie öffentlich kundtun. Auch das hab ich gemacht!
Schaut doch auf der Seite mal vorbei, ihr findet sicherlich auch das eine oder andere Interessante für euch!


um die Grafik in Originalgröße zu sehen 
 

Grüßle,


17 Januar 2013

11 Tipps den Kleiderschrank leer zu kriegen




Da ich mir für diesen Monat vorgenommen habe unser Schlafzimmer komplett auf Vordermann zu bringen, musste ich wohl oder übel auch an ein sehr leidiges Thema ran: den Kleiderschrank….




Jede von uns steht sicherlich regelmäßig vor ihrem Schrank und ist der Meinung „sie habe nichts anzuziehen“, obwohl sämtliche Fächer, Stangen und Schubladen fast aus allen Nähten platzen. Seien wir ehrlich: an dem Klischee ist mehr dran, als wir zugeben wollen oder als uns lieb ist… Und was findet man dort so alles?

  • Klamotten die schon seit einiger Zeit nicht mehr passen, die wir aber natürlich wieder anziehen, wenn wir die paar Kilos wieder abgearbeitet haben (wann wir damit anfangen steht aber noch in den Sternen)
  • Liebhaberstücke, die schon völlig verschlissen und unansehnlich sind
  • die superteure Jacke, die nach dem Kauf dann doch nicht so recht zum restlichen Outfit passte
  • Strumpfhosen, die unangenehm zu tragen sind, aber nach dem Waschen doch immer wieder im Schrank landen
  • und, und, und…




Ich habe diese Woche genau dieses Problem in Angriff genommen und bin mit dem Ergebnis überglücklich! Kein Gewühle mehr durch Stapel von Dingen, die man sowieso nicht mehr trägt, totale Übersicht, Platz für Dinge, die hier mit hineingehören aber irgendwo anders „zwischengeparkt“ wurden und das Gefühl jemand anderem noch eine kleine Freude gemacht zu haben - unschlagbar!

Wie hab ich angefangen?

Ich habe die ganze Aktion auf drei Tage aufgeteilt, damit ich nicht einen ganzen Tag im Kleiderschrank verbringen musste. An den ersten beiden Tagen wurde nur „entrümpelt“. Dafür habe ich drei Kisten mit ins Schlafzimmer genommen. In die eine kamen Sachen, die gnadenlos in den Müll gehörten, in die zweite habe ich alle Kleidungsstücke getan, die ich dann dem sozialen Kaufhaus als Spende überlassen habe (aber auch wirklich nur Klamotten, die tadellos in Ordnung waren!). In die dritte Kiste kam alles, was nichts im Kleiderschrank zu suchen hat (erstaunlich, was sich da so ansammelt…) und anschließend woanders weggeräumt wurde.

Nach welchen Kriterien habe ich aussortiert?

Ich muss zugeben, dass die Sortiererei am ersten Tag noch mit einigen Bauchschmerzen verbunden war, am zweiten Tag machte es mir allerdings überhaupt keine Mühe mehr und es sind sogar noch einige Dinge rausgeflogen, die den ersten Durchgang überstanden hatten. Hier kommen 11 Tipps, mit deren Hilfe ihr entscheiden könnt, welche Dinge euren Kleiderschrank definitiv verlassen sollten.







Meine 11 Tipps den Kleiderschrank aufzuräumen (das PDF bekommst du HIER)


  1. Wenn du etwas seit einem Jahr nicht mehr getragen hast dann sollte es rausfliegen unabhängig von seinem Zustand, Kaufpreis oder der Größe. Warum ein Jahr? Ganz klar: in dieser Zeit ist man alle Jahreszeiten einmal durch - wenn du es in dieser Zeit nicht getragen hast, wirst du es auch in Zukunft kaum tun.
  2. Wenn du ein Kleidungsstück zwar durchaus öfter trägst, dich aber trotzdem jedes Mal darüber ärgerst (die kratzende Strumpfhose oder das rutschende Top) - lass es sein!
  3. Wenn das Kleidungsstück seit Ewigkeiten genäht oder sonst wie ausgebessert werden müsste und du es aber immer wieder aufgeschoben hast, dann ist es genug!
  4. Wenn du Bügeln hasst und dein Stapel Bügelwäsche dir über den Kopf wächst, während du stattdessen deine Lieblingsklamotten wieder und wieder anziehst - warum behältst du den Stapel dann noch?
  5. Klar kann man einige enge Teile im Schrank haben, aber müssen wir um Gottes Willen ALLE behalten? Unser Geschmack ändert sich, Styles ändern sich, deine Körperform ändert sich. Veränderungen sind gut und wenn du tatsächlich zu deiner alten Form zurückkommst, willst du sowieso lieber was Neues haben.
  6. Wenn du ein Kleidungsstück wirklich liebst, aber nichts hast zu dem du es tragen kannst, dann - stell dir vor - wird das dazu passende Teil nicht wie von Zauberhand über Nacht in deinem Schrank nachwachsen. Also folge der „Ein-Jahres-Regel“.
  7. Mit Erinnerungen behaftete Stücke sollten nicht im Kleiderschrank bleiben. Entweder du machst ein Bild davon und behältst es so in Erinnerung oder du machst eine KLEINE Kiste mit Kleidungsstücken, die du woanders (z.B. auf dem Dachboden) aufbewahrst um sie später deinen Kindern zu zeigen, damit ihr was zu lachen habt.
  8. Hänge dich nicht an Klamotten, die nur „okay“ sind, nur weil du noch nichts Besseres hast um sie zu ersetzen. Schmeiß es raus solange du anschließend nicht nackend gehen musst.
  9. Du musst nicht alles auf einmal „entsorgen“. Versuch es doch in Etappen und lass dich von den kleinen Erfolgen motivieren. An einem Tag machst du vielleicht nur die Shirts, am nächsten sind dann Kleider und Röcke dran, usw. …
  10. Probiere alles an! Das kann ich nicht genug betonen. Halte nicht ein Stück hoch und denke: „Ach, das ist einfach zu schön, ich werd’s noch behalten.“ Das wäre zu einfach und vielleicht erinnerst du dich aufgrund seiner Schönheit nicht mehr daran, dass die Knöpfe an der Oberweite ja doch schon ordentlich spannen. Das wollen wir nicht wirklich, oder? Also weg damit!
  11. Du hast nur den Platz zu Verfügung, den du dir selber schaffst. Die Kleidung in den Schrank werfen und sich jeden Tag darüber ärgern, dass man an bestimmte Dinge nicht gut herankommt oder beim Herausnehmen nur noch mehr Unordnung macht, ist total frustrierend. Es einfach dabei belassen lässt deinen Schrank über Nacht auch nicht wachsen und macht dich nur ärgerlich - und das jeden Tag. Das ist es nicht wert.



Damit das Ganze dann auch einigermaßen so bleibt, sollte man diesen Vorgang wenigstens einmal jährlich durchmachen. Und auch wenn die Verlockung groß ist, den Schrank anschließend ganz schnell wieder mit neuen Teilen zu füllen: versucht ihr zu widerstehen! Für zwei nuee Teile muss MINDESTENS eins rausfliegen, besser ist aber immer:

Eins rein -  eins raus!

Hast bekommen im eigenen Kleiderschrank Luft zu schaffen? Na dann mal los, das anschließende Hochgefühl ist fast so gut wie Schokolade!

Grüßle,

12 Januar 2013

Vorsätze

Kennt ihr das auch? Ein neues Jahr geht los und man hat unglaublich gute Vorsätze gefasst, aber wie das so mit ihnen ist... sie halten oft nicht lange an.
Eine Freundin sagte mal "Gute Vorsätze sind eigentlich nur die To-Do Liste für die erste Januar Woche" - und sie hatte damit meiner Meinung nach absolut Recht!

Nach einer Woche ist man dann schon beim alltäglichen "Ach, heute lass ich das mal ausfallen, ein Mal ist ja nicht weiter schlimm" angelangt und dann beginnt die Verschieberei auf nächste Woche, nächsten Monat und spätestens im Frühjahr ist alles vergessen.

Ich habe festgestellt, dass es umso schwieriger ist seine Vorsätze wirklich zu verfolgen, je länger die Liste ist! Deshalb habe ich mich dieses Jahr nur für ein einziges Stichwort entschieden und das lautet: Weitergehen! Nicht stehenbleiben, selbstdiszipliniert handeln und nichts aufschieben - und das bei den ganz alltäglichen Dingen.

Wenn man darin erst mal wirkliche Routine gewonnen hat, dann kann man auch irgendwann die größeren "Baustellen" erfolgreich angehen, ohne dass sie dann wieder irgendwann liegenbleiben...

Und wie sieht es mit euren Vorsätzen auf? Klappt noch alles oder ist schon einiges auf der Strecke geblieben? Machen die Dinge, die ihr euch vorgenommen habt, auch wirklich Sinn und sind sie auch zu schaffen bzw. einzuhalten? Stellt eure Liste doch nochmal auf den Prüfstand und schaut, was wirklich realistisch ist. Nicht dass nach dem Winter schon der erste Blues auf euch wartet, weil kaum etwas eingehalten werden konnte.

Grüßle,